„Ein Kreisverkehr muss endlich her“

Lokalpolitik


Ortstermin am Kreisverkehr

Sebastian Gruber und MdL Udo Egleder setzen sich für Kreisverkehr ein

Seit Jahren wird die Forderung nach einem Kreisverkehr an der Kreuzung der Staatsstraße 2111 mit der Kreisstraße 10 bei Unterhollerau in der Gemeinde Moosthenning laut. „Vom ständigen Reden wird dieser jedoch nicht lebendig. Wir müssen den Worten auch Taten folgen lassen“, so Gemeinderat Sebastian Gruber, der auch als Zweitstimmenkandidat der SPD auf Platz 13 für den Landtag kandidiert. Deshalb verfasste Gruber eine Petition an den Bayerischen Landtag, die er MdL Udo Egleder im Rahmen seiner Ortsbesichtigung überreichte. Heimatabgeordneter Egleder konnte weiterhin die Bezirkstagskandidatin Kerstin Schanzer, Bürgermeister Markus Baierl, zweiten Bürgermeister Siegfried Müller, Gemeinderat Erich Galliwoda und Karin Ferstl, die sich seit Jahren für einen Kreisverkehr engagiert, zum Ortstermin begrüßen.

MdL Udo Egleder erläuterte, dass für die Errichtung eines Kreisverkehrs an dieser Kreuzung der Freistaat Bayern zuständig sei, da es sich bei der übergeordneten Straße um eine Staatsstraße handle. Leider sei bisher immer noch nichts geschehen, obwohl alle Parteien und Gliederungen Handlungsbedarf sehen, um die Sicherheit an dieser Kreuzung zu erhöhen und die Verkehrssituation zu entschärfen. Vor Ort konnten sich die Beteiligten ein Bild von der Situation machen und stellten fest, dass die Kreuzung ein beträchtliches Sicherheitsrisiko darstellt.
Landtagskandidat Sebastian Gruber, der selbst mehrere Monate als Praktikant des Abgeordneten Udo Egleder im Landtag gearbeitet hat und sich somit mit den Abläufen im Maximilianeum auskennt, hat deshalb eine Petition an den Bayerischen Landtag verfasst und diese MdL Udo Egleder überreicht. Der neu gewählte Landtag muss sich nun mit diesem Thema auseinandersetzen. „Somit müssen die neu gewählten Abgeordneten unser Anliegen beraten, werden auf unsere Situation hingewiesen und können über das weitere Vorgehen entscheiden“, so Landtagslistenkandidat Gruber. Um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen überreichte Gemeinderat Sebastian Gruber die Petition an den Abgeordneten Udo Egleder. „Erwin Huber fällt leider aus, da er angekündigt hat 2009 nach Berlin zu gehen. Deshalb ist der einzige, der unsere Interessen noch wirkungsvoll im Landtag vertreten kann Udo Egleder. Bleibt zu hoffen, dass er viel Rückhalt aus der Bevölkerung und am 28.09.2008 viele Erststimmen bekommt, damit er sich auch weiterhin für unseren Stimmkreis einsetzen kann“, so Gruber.
Man dürfe nicht erst handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern müsse im Vorfeld Gefahrenstellen beseitigen, begründet Gruber seinen Aktionismus.
„Die Zuständigkeit für die Errichtung eines Kreisverkehrs an dieser Kreuzung liegt beim Freistaat Bayern, da es sich bei der übergeordneten Straße um eine Staatsstraße handelt. Sollte dieser den Bau in Auftrag geben, dürften seitens des Kreistags keine Einwände bestehen. Seitens des Freistaates Bayern ist bisher leider noch nichts geschehen.
Die Kreuzung ist stark befahren. Auf der Staatsstraße 2111, welche Mengkofen und Dingolfing verbindet, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Sie ist besonders - aber nicht nur - zu Zeiten des Schichtwechsels bei BMW durchwegs befahren. Somit haben Verkehrsteilnehmer, von der Kreisstraße 10 kommend, kaum die Möglichkeit diese Kreuzung zu überqueren bzw. in die Staatsstraße 2111 abzubiegen. Der Verkehrsfluss ist somit gestört. Die sehr langen Wartezeiten verleiten zu riskanten Fahrmanövern. Durch die Errichtung des Logistikzentrums Moosthenning an dieser Kreuzung ist zusätzlich mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Ein häufiges Argument, das gegen die Errichtung des Kreisverkehrs angeführt wird, ist die freie Sicht. Jedoch ist allgemein bekannt, dass viele Verkehrsteilnehmer Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen können. Dies führt dazu, dass Geschwindigkeiten herannahender Fahrzeuge unterschätzt bzw. Entfernungen überschätzt werden und somit Unfälle mit Verletzten oder gar Toten herbeigeführt werden könnten.
Viele Kinder fahren mit dem Rad zur Schule in Unterhollerau. Dabei müssen sie auf ihrem Schulweg diese Kreuzung passieren. Dies ist ein weiterer Grund das Überqueren der Kreuzung durch einen Kreisverkehr zu erleichtern und somit deren Sicherheit zu erhöhen.
Die beschriebene Kreuzung ist ein beträchtliches Sicherheitsrisiko. Man darf nicht erst dann handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern muss im Vorfeld Gefahrenstellen beseitigen. Daher wird die Errichtung eines Kreisverkehrs gefordert“, bekräftigte Gruber.

 
 

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