Treffen der Jusos mit MdL Udo Egleder und Landtagskandidat Sebastian Gruber

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Zweitstimmenkandidat Sebastian Gruber mit MdL Udo Egleder

Dingolfing. Die Vorstandsspitze der Jusos Dingolfing-Landau traf sich neulich mit dem Heimatabgeordneten MdL Udo Egleder, dem örtlichen Zweitstimmenkandidaten für den Bayerischen Landtag und Juso-Kreisvorsitzenden Sebastian Gruber, der SPD-Bezirkstagskandidatin Kerstin Schanzer, dem Bezirkstags-Listenkandidaten Markus Schlichter, sowie dem SPD-Kreiskassier Josef Retzer, um den Landtags- und Bezirkswahlkampf zu organisieren. Bereits vorweg konnte der stellvertretende Juso-Vorsitzende Florian Huber über erfolgreiche Verteilungsaktionen von SPD-Spielplänen für die Fußball-Europameisterschaft 2008 berichten. Die gemeinsam mit Kreisrat Daniel Lang verteilten EM-Hefte stießen noch während des Turniers überregional auf hohe Nachfrage.
Im Anschluss beschrieb die stellvertretende Juso-Vorsitzende Julia Egleder den Anwesenden die neue Internetseite des Landtagsabgeordneten Udo Egleder. Dort könne sich jeder Internetnutzer unter der Adresse „www.udo-egleder.de“ über politische Standpunkte von Udo Egleder und der SPD informieren sowie einen weiten Einblick in die Arbeit vor Ort und im Bayerischen Landtag verschaffen.

Die Schnelligkeit des Internets bleibt jedoch zahlreichen bayerischen Bürgerinnen und Bürgern noch vorenthalten, da die CSU bei der Entwicklung des ländlichen Raumes keinen Antrieb erzeuge: „Viele Mittelständler hier im ländlichen Raum haben oft keine Möglichkeit einen DSL-Anschluss zu bekommen und werden von der Staatsregierung alleine gelassen. Die mangelnde Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitbrandinternet ist eine massive Benachteiligung. Hier handelt es sich um einen eklatanten Standortnachteil bei der Ansiedlung neuer Betriebe und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Versorgung mit Informations- und Kommunikations-Technologien muss als staatliche Aufgabe gesehen und für alle Landesteile gleichmäßig zur Verfügung gestellt werden“, betonte Landtagskandidat Sebastian Gruber.
Der Einsatz der Kandidaten gilt auch der Bildungsgerechtigkeit. „Es muss gerechte Chancen für alle Kinder und Jugendlichen geben“, erklärte Heimatabgeordneter Udo Egleder, der dazu bereits mehrere Anträge im Bayerischen Landtag vorgestellt hat. „Leider hängen die Bildungschancen in Bayern immer noch vom Geldbeutel der Eltern ab. Büchergeld und Studiengebühren sind eine erhebliche Belastung für Familien“, kritisierte Sebastian Gruber, der als Biologiestudent die Bildungs-Misere hautnah miterlebt. In den SPD-regierten Ländern wie der Rheinland-Pfalz, wo beispielsweise auch ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr gewährleistet wird, herrschen sozialere Verhältnisse. Im Bayerischen Landtag ist dagegen der SPD-Antrag zum kostenfreien dritten Kindergartenjahr von der CSU abgelehnt worden, obwohl sie öffentlich bekundet, sich für Familien einzusetzen. Auch beim Thema Pendlerpauschale lasse die Erwin Huber-geführte CSU ihren Worten keine Taten folgen: „Im Bundesrat dafür, im Landtag dagegen“, berichtete MdL Udo Egleder. So war die Landtags-CSU nicht einmal bereit, einem SPD-Dringlichkeitsantrag zuzustimmen, der zumindest die Verbesserung der Wegstreckenentschädigung für Beschäftigte des Freistaates vorsah. „Deshalb ist es eine Scheinheiligkeit hoch drei, dass ausgerechnet die CSU-Männer Huber und Weber Unterschriften an den Tankstellen sammeln“, betonte MdL Egleder. Als durchsichtiges Wahlkampfmittel, Irreführung der Wähler und Ablenkung vom Versagen bei der Landesbank-Aufsicht bezeichneten die Jusos Dingolfing-Landau dieses Verhalten. Ihren Dank sprachen die Jusos letztendlich MdB Florian Pronold und MdL Udo Egleder aus, da sie diejenigen waren, die sich stets für den vollen Erhalt einer Pendlerpauschale eingesetzt haben. Den Wunsch Erwin Hubers nach einer bundespolitischen Karriere ließ der SPD-Kreisvorsitzende Udo Egleder ebenfalls nicht unerwähnt. So lautet die Devise: „Erwin Huber geht, Udo Egleder bleibt!“, verdeutlichte der SPD-Abgeordnete. Des Weiteren informierten sich die Kandidaten der SPD bereits in- und außerhalb es Stimmkreises Dingolfing über die Sorgen und Nöte der Menschen im Freistaat. So wurden Ende Juni am Vilsbiburger Gymnasium die schweren Auswirkungen des G8 auf die Schüler diskutiert und zusätzliche Investitionen für die Schaffung von Lehrerstellen gefordert. Beim Antrittsbesuch in der Straubinger Justizvollzugsanstalt unterstützte MdL Egleder als stellvertretender Vorsitzender des Anstaltsbeirats das Projekt zur Errichtung eines Gebäudes für Sicherungsverwahrte und einer Sozialtherapeutischen Abteilung für Gewalttäter. Auch für die nächsten Wochen haben die SPD-Kandidaten Besichtigungstermine für sämtliche Schulen und öffentliche Einrichtungen aller Art eingeplant, um sich für deren Qualitätsverbesserung einzusetzen. Eine erfolgreiche Energiepolitik ist schließlich dem Bezirkskaminkehrermeister Markus Schlichter ein besonderes Anliegen. „Unermesslich hohe Energiekosten und Rohölpreise erfordern ein Umdenken in Richtung Erneuerbare Energien“. Der Staatsregierung fehle es aber am politischen Willen. Währenddessen blicken die Jusos Dingolfing-Landau der Landtags- und Bezirkstagswahl am 28. September bereits fieberhaft entgegen. „Es ist von enormer Wichtigkeit für unsere Region, dass Heimatabgeordneter Udo Egleder wieder in den Landtag gewählt wird. Erwin Huber hat zum wiederholten Mal bestätigt, dass er 2009 nach Berlin geht. Udo Egleder ist somit der einzige aussichtsreiche Kandidat. Nur wenn Egleder gewählt wird, ist unsere Region im Landtag vertreten. Im Landtagswahlkampf wollen wir Jusos mit vielen interessanten Aktionen die Wählerinnen und Wähler von unseren Positionen überzeugen und für Udo Egleder und unseren Kreisvorsitzenden Sebastian Gruber kämpfen. Durch Sebastian Gruber, der auf Platz 13 der SPD-Liste für den Bayerischen Landtag kandidiert, ist auch gewährleistet, dass die Interessen der jungen Bürgerinnen und Bürger nicht zu kurz kommen.“, verdeutlichte der stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende Florian Huber.

 
 

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